Die Monoblox 64 Projektionswand im Format 325 × 211 cm (Nutzmaß 305 × 191 cm) im WUXGA-Seitenverhältnis 16:10 ist ein professionelles Rahmensystem für hochwertige Frontprojektion in anspruchsvollen AV-, Event- und Rental-Umgebungen. Dieses System richtet sich an Anwendungen, bei denen Stabilität, Planlage der Projektionsfläche und schnelle, wiederholbare Montage entscheidend sind. Der Rahmen ist Teil der Monoblox-64-Serie, die speziell für größere Projektionsflächen und höhere strukturelle Belastungen entwickelt wurde.
Der Rahmen besteht aus einem extrudierten Aluminiumprofil mit einem Querschnitt von 64 × 32 mm. Im Vergleich zur Monoblox-32-Serie bedeutet das eine deutlich erhöhte Steifigkeit in der Hauptbelastungsachse, wodurch sich auch größere Bildformate mit hoher geometrischer Präzision realisieren lassen. Während Monoblox 32 eher für kompaktere, mobile Anwendungen konzipiert ist, adressiert Monoblox 64 konsequent den professionellen Bereich von Touring, Bühnenbau und Installationen mit erhöhten Anforderungen an Stabilität und Formtreue.
Ein wesentliches Merkmal ist die werkzeuglose Faltmechanik mit integrierten Schnappverbindungen. Der gesamte Rahmen ist als ein zusammenhängendes System konzipiert, das sich schnell aufklappen und arretieren lässt. Dadurch entfällt das Risiko von Einzelteilverlust oder komplexen Montageprozessen. Dies reduziert nicht nur die Aufbauzeit signifikant, sondern minimiert auch Fehlerquellen im Live-Betrieb. Gerade bei wiederkehrenden Event-Setups ist dieser Faktor ein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil.
Die Projektionsfläche wird über eine exakt gespannte Oberfläche realisiert, die mittels umlaufender Druckknopf- oder Spannmechanik befestigt wird. Dadurch entsteht eine homogene, faltenfreie Bildfläche, die für hochauflösende Inhalte im WUXGA-Format optimiert ist. Diese Aufprojektion ist vollständig lichtkontrolliert, sodass eine gleichmäßige Bildwiedergabe ohne Hotspots oder Randabschattungen ermöglicht wird. Das ist insbesondere bei Präsentationen, Corporate Events oder visuellen Installationen mit kritischem Content relevant.
Ein weiterer technischer Vorteil liegt in der modularen Systemarchitektur. Die Monoblox 64 ist kompatibel mit verschiedenen Fußsystemen (z. B. AT32/64, AT48, AT64), wodurch unterschiedliche Aufstellhöhen und Konfigurationen realisiert werden können. Diese Flexibilität ist besonders im Bühnen- und Eventbereich wichtig, wo bauliche Gegebenheiten häufig variieren.
Die Einsatzbereiche dieser Projektionswand sind breit gefächert. Typische Anwendungen sind große Konferenzen, Messeauftritte, Bühnenprojektionen, Touring-Produktionen, Corporate Events sowie temporäre Installationen im AV-Bereich. Durch die hohe strukturelle Stabilität eignet sich das System auch für erhöhte Aufbauten oder größere Breiten, bei denen geringere Rahmenprofile an ihre physikalischen Grenzen stoßen würden.
Im direkten Vergleich zur Monoblox-32-Serie zeigt sich der Hauptunterschied in der Tragfähigkeit und Steifigkeit. Während Monoblox 32 eher auf Mobilität, geringes Gewicht und kleinere bis mittlere Bildflächen ausgelegt ist, bietet Monoblox 64 deutlich höhere Reserven für große Formate und kritische Einsatzbedingungen. Dies wirkt sich sowohl auf die Torsionsstabilität als auch auf die langfristige Formtreue der Leinwand aus.
Ein weiterer praktischer Aspekt ist die Logistik. Trotz der massiveren Konstruktion bleibt das System transportoptimiert und wird in robusten, stapelbaren Transportcases oder Rollentaschen geliefert. Dadurch bleibt die Handhabung im Rental-Alltag effizient, auch wenn mehrere Systeme parallel eingesetzt werden.
Bezüglich der Oberflächen- und Profilvarianten ist die Monoblox 64 in Standardausführung mit Aluminiumprofilen erhältlich. Zusätzlich besteht – auf Anfrage – die Möglichkeit einer schwarz eloxierten Profilvariante. Diese schwarze Ausführung ist insbesondere für Bühnenanwendungen relevant, da sie Reflexionen minimiert und optisch unauffälliger in dunklen Bühnenumgebungen integriert werden kann. Beide Varianten sind technisch identisch, unterscheiden sich jedoch in der visuellen Integration und im Einsatzkontext.




