Der neue Standard im Broadcast: 4,4K-Sensorik für makelloses Ultra-HD
Die Panasonic AK-UC4000 markiert die Spitze der technologischen Entwicklung im Segment der 2/3-Zoll-Systemkameras. Durch den Einsatz eines hochinnovativen 4,4K-Sensors nutzt die Kamera das Prinzip des kantenfreien Over-Samplings. Das bedeutet: Die Bilddaten werden in einer höheren Auflösung als UHD erfasst und im DSP fließend auf die native 4K-Ausgabe (3840×2160) herunterskaliert. Das Ergebnis ist eine phänomenale Farbtreue, eine extreme Konturenschärfe und eine horizontale Auflösung von über 2.000 TV-Zeilen im UHD-Zentrum. Dank des universellen 2/3-Typ-B4-Bajonettverschlusses arbeitet die Kamera kompromisslos mit professionellen High-End-Studio- und Box-Objektiven zusammen, während der Sensor im Hochempfindlichkeitsmodus (HIGH SENS) eine sensationelle Lichtstärke von F11 bei 50 Hz (F10 bei 59,94 Hz) unter 2.000 lx bereitstellt.
Extreme Dynamik in Zeitlupe: Bis zu 4-facher HD-Hochgeschwindigkeitsmodus
Für emotionale Bildwelten im Live-Sport oder bei Großevents ist die AK-UC4000 mit einer hocheffizienten High-Speed-Auslesung des MOS-Sensors ausgestattet. Im Zusammenspiel mit der Kamerakontrolleinheit AK-UCU600 mutiert das System zu einer vollwertigen Super-Slow-Motion-Kamera im HD-Modus. Sie unterstützt eine 2-fache, 3-fache oder sogar 4-fache Hochgeschwindigkeitsausgabe. Dadurch streamt das System flüssige Bildwiederholraten von bis zu 240 Bildern pro Sekunde (bei 59,94 Hz) beziehungsweise 200 Bildern pro Sekunde (bei 50 Hz) in Full-HD. Dies ermöglicht Sportregisseuren eine extrem detaillierte, kristallklare Analyse kritischer Spielszenen direkt aus dem regulären Kamerazug heraus, ohne dass ein separates Spezialsystem am Spielfeldrand installiert werden muss.
Intelligente DSP-Werkzeuge: Flash Band Compensation und Focus Assist
Die enorme Rechenpower des Kamerasystems erweitert die Funktionalität um kritische Korrekturwerkzeuge, die im harten Live-Einsatz den Unterschied ausmachen. Die integrierte Flash Band Compensation (FBC) erkennt das plötzliche Aufblitzen externer Fotografen-Kameras im Stadion oder auf Pressekonferenzen und rechnet die störenden, horizontalen Belichtungsstreifen in Echtzeit per Algorithmus komplett aus dem Sendesignal. Gleichzeitig sorgen eine hochentwickelte Schräglagenreduktion (Skew-Kompensation) gegen Rolling-Shutter-Fehler sowie ein hochpräziser Focus Assist dafür, dass der Kamera-Operator das Bild auch unter stressigen Live-Bedingungen im Fokus behält. Neben klassischen Bildkurven wie DRS (Dynamic Range Stretch) bietet die UC4000 die berühmten Panasonic CineGamma-Kurven für kinoreiche TV-Produktionen.
Doppelte Filterkontrolle und modernste IP-Infrastruktur via CCU
Die physische und elektronische Peripherie der AK-UC4000 unterstreicht ihren Status als kompromissloses Flaggschiff. Als einziges System dieser Klasse besitzt sie kameraseitig zwei separate, optische Filterräder: Ein ND-Filterrad (CAP, Clear, 1/4, 1/16, 1/64) zur reinen Lichtstromkontrolle sowie ein dediziertes CC-Farbkorrektur-Filterrad (3200 K, 4300 K, 6300 K, Cross, Diffusion) für die perfekte Anpassung an wechselnde Farbtemperaturen und kreative Bildeffekte. Über den robusten optischen Kombi-Glasfaseranschluss (wahlweise als Tajimi- oder LEMO-Stecker ausgeführt) verbindet sich der Kamerakopf mit der CCU AK-UCU600. Die CCU speist das System mit bis zu 240 V AC, schaltet den riesigen Farbraum ITU-R BT.2020 sowie High Dynamic Range (HDR nach HLG-Profil) frei und stellt zwei 12G-SDI-Ausgänge sowie eine TICO-über-SDI-Schnittstelle bereit. Zudem sichert ein integrierter Upgradepfad die zukünftige Migration auf den unkomprimierten IP-Übertragungsstandard SMPTE ST 2110 (MoIP).







